Zum Hauptinhalt springen

U14 erkämpft sich 3. Platz beim Stadtfinale in Halle

Erstellt von S. Thielemann | | Jugend trainiert für Olympia

Beim diesjährigen Stadtfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Halle trat unsere U14-Mannschaft (ehemals WK4) des Südstadt Gymnasiums mit viel Motivation und einigen neuen Gesichtern an. Besonders erfreulich: Mehrere Spieler aus der 5. Klasse waren erstmals bei einem solchen Wettkampf dabei und konnten wesentlich zum Erfolg beitragen.

Insgesamt nahmen sechs Schulen aus Halle teil: die Reilschule, die Saaleschule, das Giebichenstein-Gymnasium, das Genscher-Gymnasium, das Lyonel-Feininger-Gymnasium sowie unser Südstadt Gymnasium. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften. In unserer Gruppe trafen wir auf das Giebichenstein-Gymnasium und das Genscher-Gymnasium.

Im ersten Spiel gegen das Giebichenstein-Gymnasium zeigte unsere Mannschaft eine sehr ansprechende Leistung. Mit einer stabilen Abwehr, gutem Kombinationsspiel und einer insgesamt überzeugenden Spielanlage gingen wir verdient mit 2:0 in Führung. Leider mussten wir diese Führung durch liegengelassene Chancen, einen individuellen Fehler und ein unglückliches Eigentor wieder hergeben – am Ende stand ein 2:2, das sich im weiteren Turnierverlauf noch als bitter erweisen sollte.

Im zweiten Gruppenspiel bewies das Team Moral: Nach einem 0:1-Rückstand kämpften sich die Spieler zurück und drehten die Partie noch zu einem verdienten 2:1-Sieg. Trotz dieser starken Leistung reichte es jedoch nur zum zweiten Platz in der Gruppe, da das Giebichenstein-Gymnasium sein Spiel gegen das Genscher Gymnasium deutlich mit 8:0 gewinnen konnte.

Somit ging es für uns ins kleine Finale um Platz 3 gegen das Lyonel-Feininger-Gymnasium. In einer umkämpften Partie behielt unsere Mannschaft die Nerven und sicherte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg den dritten Platz.

Rückblickend bleibt ein leicht ärgerliches Gefühl, da mit dieser Mannschaft durchaus noch mehr möglich gewesen wäre. Gleichzeitig überwiegt jedoch die Zuversicht: Die gezeigten Leistungen – insbesondere auch von den jüngeren Spielern – machen Hoffnung für die Zukunft. Mit etwas Abstand ist der anfängliche Frust gewichen und die Freude über die gesammelten Erfahrungen und den erreichten dritten Platz überwog. Eines ist sicher: Nächstes Jahr greifen wir wieder an!